Pfoten - und Hautpflege nach einem Starndtag

  • Isabel Scheu
  • 12.08.2024
  • Pflege

Pfoten- und Hautpflege beim Hund nach einem Strandtag

Ein Tag am Strand mit dem Hund ist für viele Halter ein echtes Sommer-Highlight. Doch Sand, Salzwasser und Sonne können die Pfoten und Haut des Hundes stark beanspruchen. Damit dein Vierbeiner gesund bleibt, ist die richtige Pflege vor und nach dem Strandbesuch entscheidend. In diesem Beitrag erfährst du, wie du Pfoten und Haut deines Hundes optimal schützt und pflegst.

Vorbereitungen für den Strandtag

Bevor es an den Strand geht, sollten einige Maßnahmen getroffen werden, um Haut und Pfoten vor Schäden zu schützen:

  • Pfotenschutz: Trage vor dem Strandbesuch eine Pfotencreme oder etwas Vaseline auf die Ballen auf, um sie vor heißen Sand und Reibung zu schützen.
  • Sonnenschutz: Hunde mit hellem oder dünnem Fell sind anfällig für Sonnenbrand. Verwende hundefreundliche Sonnencreme auf empfindlichen Stellen wie Nase, Ohren und Bauch.
  • Wasser und Schatten: Stelle sicher, dass dein Hund stets Zugang zu frischem Wasser und schattigen Plätzen hat – z. B. unter einem Sonnenschirm oder Strandzelt.

Pfotenpflege nach dem Strand

Nach dem Strandbesuch verdienen die Pfoten besondere Aufmerksamkeit. Sand, Salz und Hitze können zu Reizungen oder Verletzungen führen.

  • Pfoten waschen: Spüle die Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser, um Sand, Salz und mögliche Fremdkörper zu entfernen – auch zwischen den Zehen!
  • Pfoten kontrollieren: Überprüfe die Ballen auf Schnitte, Risse, Verbrennungen oder eingetretene Muschelsplitter und Steinchen.
  • Feuchtigkeitspflege: Trage eine beruhigende Creme auf – mehr Tipps findest du in diesem Guide zur Pfotenpflege.
  • Kühlung: Bei Rötungen oder Überhitzung kann kaltes Wasser oder eine kühle Kompresse Linderung verschaffen.

Hautpflege nach dem Strand

Auch die Haut kann durch Salz, Sonne und Sand gereizt werden. Daher ist eine gründliche Nachpflege unerlässlich:

  • Baden Sie Ihren Hund: Wasche deinen Hund mit einem milden Hundeshampoo, um Salzrückstände, Algen und Sand zu entfernen.
  • Pflegespülung: Ein pflegender Conditioner beruhigt die Haut und sorgt für ein weiches, glänzendes Fell.
  • Gründlich trocknen: Trockne deinen Hund sorgfältig ab – besonders in Hautfalten und an den Pfoten, um Hautirritationen und Pilzbildung zu vermeiden.
  • Haut untersuchen: Achte auf Rötungen, Ausschläge oder Juckreiz. Bei anhaltenden Beschwerden lies mehr über mögliche Hautirritationen und wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist.

Allgemeine Tipps für gesunde Haut & Pfoten

Unabhängig vom Strandbesuch helfen folgende Maßnahmen dabei, Haut und Pfoten deines Hundes langfristig gesund zu halten:

  • Regelmäßige Fellpflege: Bürste deinen Hund regelmäßig, um Verfilzungen und Hautprobleme zu vermeiden.
  • Gute Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärkt Haut und Fell.
  • Ausreichend Wasser: Achte auf eine gute Flüssigkeitszufuhr, um trockene Haut zu vermeiden.
  • Parasitenprophylaxe: Schütze deinen Hund vor Parasiten wie Flöhen, Zecken und Milben – vor allem nach dem Aufenthalt im Freien.
  • Tierarztbesuche: Regelmäßige Kontrollen helfen, Hautprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Fazit

Ein Tag am Strand bringt viel Freude, aber auch Herausforderungen für die Haut und Pfoten deines Hundes. Mit guter Vorbereitung und gezielter Nachpflege kannst du Reizungen, Verletzungen und Hautprobleme effektiv vermeiden. Die richtige Pflege nach einem Strandtag sorgt nicht nur für Wohlbefinden, sondern stärkt auch die Gesundheit deines Vierbeiners – für viele weitere unbeschwerte Abenteuer am Meer.

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